Inhaltshinweise zu dieser Geschichte
Nun selbst panisch eilte Tanya durch die Reihen und suchte einen Ausweg. Da hörte sie nicht weit von ihr ein Stöhnen und bog in einen Nachbargang ein. Dort entdeckte sie eine runde Öffnung im Boden mit einer ausfahrbaren Leiter. Es war eine Luke, wie es sie in allen Gängen mehrfach gab. Aber sie waren bisher alle verschlossen gewesen. Von dort unten drang das Stöhnen zu ihr herauf.
Ohne lange nachzudenken, stieg Tanya hinab und gelangte abermals in einen Wartungsgang, an dessen Decke und Wänden wie Adern und Nervenbahnen Schläuche, Rohre und Kabel entlangwanderten. Zwischen zwei umgestürzten Kisten saß ein bulliger Mann gegen die Wand gelehnt. Er trug einen blaugelben Anzug wie Tanya. Neben ihm, halb mit der Wand verschmolzen, hing der Körper eines Mannes in einem grauen Overall und mit Schirmmütze. Vor ihm lag mit dem Gesicht nach unten ein langer dürrer Mann auf dem Gitterboden, der auch in Gelb-Blau gekleidet war.
Noch hatte der schwitzende Koloss sie nicht bemerkt. Er atmete schwer und stöhnte immer wieder auf. Tanya entdeckte, dass dem Mann der rechte Arm fehlte. Doch offenbar nicht, weil er eine schwere Verletzung erlitten hatte. Zumindest nicht in jüngster Zeit. Denn am Schulteransatz entdeckte sie außerdem eine Vorrichtung, an der ein mechanischer Arm befestigt und mit dem Nervensystem verbunden werden konnte. Wenn der Kerl ein Verbrecher war, dann hatte man seinen Arm sehr wahrscheinlich demontiert, bevor man ihn in Kälteschlaf versetzte.
Mit erhobener Laserpistole näherte Tanya sich.
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